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"Die Atemkunst muss eine wirkliche Kunst werden, deren Gesetze jedermann spielend handhabt zu seiner Entwicklung und zur Förderung des Ganzen."

Einige Auszüge aus dem Buch:

Wer Ruhe und Geistesgegenwart bewahrt, was auch immer ihm zustoßen mag, atmet von Natur aus tiefer, voller, rhythmischer, regelmäßiger. Das ist eine Mitgift, die er seiner Mutter verdankt, die ihn unter sehr günstigem Atem empfangen hat, wenn sie sich dessen auch nicht bewusst gewesen sein mag.

Wer aber kurz, hastig und unregelmäßig atmet, verliert leicht den Kopf, fühlt sich immer unter Druck, ist nie zufrieden mit den Verhältnissen, der Umgebung und den Zeiten, hat Misserfolg in seinen Unternehmungen und leidet bald an dieser, bald an jener Krankheit. Er kann es nicht begreifen, dass jeder seines Glückes Schmied ist und sich seine Lebensbedingungen selbst zu schaffen hat.

„Leben wir um zu essen“ oder „Essen wir um zu leben“?
 Glauben Sie auch, gesunde Ernährung macht zu viel Arbeit?
Glauben Sie auch, gesunde Ernährung schmeckt nicht?
Glauben Sie auch, gesunde Ernährung ist Einseitig?
Glauben Sie auch, gesunde Ernährung ist teuer?
Glauben Sie auch, die Familie mag das nicht?
Glauben Sie auch, „Das hilft sowieso nicht!“?
Glauben Sie auch, „Ich kann das nicht!“?
Glauben Sie auch . . . . ?
Verschaffen Sie sich Gewissheit!

Die Mazdaznan-Ernährungskunde führt uns in die Grundprinzipien des menschlichen Lebens ein und stellt die Einzigartigkeit jedes Menschen in den Mittelpunkt. 
Das Alter, die Klimazonen, die Jahreszeiten, die berufliche Tätigkeit, die Herkunft und die gesundheitliche Verfassung werden bei der Wahl unserer individuellen Ernährung berücksichtigt. 
Dabei ist die Mazdaznan-Ernährung keine neue „Ernährungstheorie“, sondern eine auf die Erfahrung von Jahrtausenden beruhende Lebenswissenschaft und Lebenspraxis. 
Erfahren Sie mehr über die Heilwirkungen der Nahrungsmittel, die richtige Kombination und ihre Zubereitung.

Das Wort Wiedergeburt bezieht sich hierbei nicht, wie oft vermutet, auf Reinkarnation d.h. Wiedereinfleischung. Wiedergeburt bedeutet vielmehr Wiedererneuerung oder Wiederherstellung des Körpers in seinen natürlichen Zustand, was durch die Belebung der Keimdrüsensekretionen mittels entsprechender Anwendungen erreicht wird.

Seinerzeit ist die Wiedergeburtskunde durch Prüderie und Unverstand missdeutet und von kurzsichtigen Behörden mit Verboten belegt worden, inzwischen erlangte dieses hochbedeutsame Werk weiteste Anerkennung und löste eine Flut neuer Schriften aus, das dem Original jedoch weder an Tiefe noch an Bedeutung gleichkommt.

Die Monatsratschläge für Küche und Körperpflege sind eine geniale Schöpfung des Begründers der Mazdaznan-Bewegung Dr. O.Z.A. Hanish der uns damit vor die Uhr der Jahreszeiten führt, deren Glockenschlag fast die ganze Menschheit zu überhören pflegt. Die Ratschläge machen uns wieder darauf aufmerksam, dass die Mutter Natur nach einem weisen Plan wirkt, zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes hervorbringt, womit sich der Mensch gesund und leistungsfähig erhalten kann, und auch mit jeder Jahreszeit wechselnde Verhältnisse schafft, aus denen wir Nutzen ziehen sollen und können, wenn wir uns diesem natürlichem Rhythmus anpassen.

Der Hauptzweck des Werkes ist es, jedem einzelnen das Selbstvertrauen zu der in ihm wohnenden Allmacht wiederzugeben und ihm den kürzesten Weg zu weisen und die einfachsten Mittel an die Hand zu geben, seine Gesundheit wieder zu erlangen oder zu verbessern. …

Die Gesundheit wird uns nicht, solange wir sie von außen suchen. Sie ist ein innerer Zustand, für dessen äußere Verwirklichung wir uns zuerst in uns selbst des Gedankens bewusst sein müssen, der Gesundheit schaffen kann.

Schon die ersten Seiten offenbaren eine Schatzkammer der wichtigsten wissenschaftlichen Wahrheiten, die von einem Denker der Neuzeit beherzigt werden müssen. Ein jeder Satz ist ein köstlicher Schatz, ein jedes Wort ein Hort der Wahrheit. Je weiter man liest, umso mehr wird es klar, dass die Drüsenkunde der Schlüssel des Weisheitstores ist und die Fülle der Unendlichen Weisheit eröffnet.

Nicht nur lesen muss man, sondern studieren, dann aber auch üben. Denn in der Eurhythmie der Drüsenkunde erkennt man die Entwicklung des geistigen Wesens. Es lassen sich kaum Worte finden, die dem Werk gerecht werden können. Sollte ein jeder Volks-, Gymnasial- und Universitätslehrer, ferner jeder Künstler, Musiker, Schriftsteller, Diplomat, Politiker oder Regent die Drüsenlehre sich zu eigen machen, so sind alle Wirtschafts- und Lebensrätsel gelöst. Kein Preis kann hoch genug angesetzt werden, da der Wert der Erkenntnis höher steht als alle Schätze der Erde.

Sich selbst diagnostizieren oder sich seines Wesens kundig zu werden, ist eine der größten Leistungen im Leben. Sobald wir uns selbst kennen lernen, bekommen wir Selbstvertrauen, finden unsere Stärken und Schwächenheraus, können vergleichen und ausgleichen und befähigen uns dadurch mehr und mehr, folgerichtig zu denken und zu handeln.

Diagnostizieren heißt Suchen, Untersuchen, Unterscheiden, Vergleichen und daraus einen Schluss ziehen, sich also mit den bestehenden Tatsachen vertraut machen und sie genau feststellen, und sich selbst diagnostizieren, heißt dann, sich von allen Seiten und Standpunkten aus betrachten oder sich mit sich selbst ganz und gar bekannt machen.

Wenn uns Gesundheit werden soll, dürfen wir uns nicht mehr mit Krankheit abgeben. Wie kommen wir überhaupt zu Krankheit, da es in der Natur keine Krankheit gibt? Weil wir die Naturgesetze nicht kennen und nicht beachten, treten die natürlichen, entsprechenden Folgen ein, die wir infolge unseres beschränkten Denkvermögens Krankheiten nennen.

Das menschliche Gehirn teilen wir in drei Bereiche: den intellektuellen, den spirituellen und den materiellen Bereich. Jeder Mensch hat eine unterschiedliche Ausprägung und Entwicklung seiner verschiedenen Gehirnbereiche, was die großen Unterschiede im Denken, Reden und Handeln der Menschen erklärt. Somit hat man eine Grundlage in der man denkt, eine 1. Neigung in der man redet und eine 2. Neigung in der man handelt. …

Wenn wir über „Harmonie“ sprechen wollen, denkt der Durchschnittsmensch, wir wollen Gebiete der Musik behandeln, weil Musik das einzige Gebiet ist, das sich teilweise mit Harmonie befasst. Aber in Wirklichkeit berührt „Harmonie“ alle Lebenserscheinungen und sollte deshalb einen Ehrenplatz auf allen Gebieten, die zum Leben gehören, eingeräumt bekommen.

„Harmonie“ umfasst alle Beziehungen unseres Wesens zum großen Ganzen und wir suchen und finden dabei die Beziehungen des Geschöpfes zu seinem Schöpfer, weil wir erkennen, dass wir alle aus ein und derselben Quelle stammen und daher alle miteinander verwandt sind, obwohl wir uns alle voneinander unterscheiden und ein jeder von uns auf seinen eigenen, besonderen Grundton eingestimmt ist. Aber das Grundprinzip unseres Wesens ist der universelle Grundton, und unser Körper ist das Ergebnis der Macht der Schwingungen, die im universellen Grundton ihren Anfang nehmen.

Das ist die Absicht der Natur und ihres Schöpfers, dass jeder zu der Überzeugung gelange, dass der Mensch in der Welt seine Talente, nicht aber ein Mensch den anderen, auszubeuten habe. Dieses Ziel ist nicht erreichbar durch irgendeinen äußeren Zwang oder irgendeine Form von Regentschaft, sondern nur durch Belehrung und Erziehung, durch Ergänzung des Fehlenden und dadurch, dass die Menschen darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie eines anderen Ursprungs sind, als sie bisher gelehrt worden sind, nämlich dass der Mensch von Ewigkeit her ist und den ewigwirkenden Gottgedanken in sich trägt.

Der einzelne muss diesen Weg der Selbsterziehung selbst suchen und selbst gehen, gleichviel, ob er noch unbewusst durch die Niederungen des Lebens schreitet, ob er seine Gelegenheit verpasst hat oder ob er in den obersten Schichten seine selbstsüchtigen Ziele verfolgt. Jeder einzelne bedarf der Selbsterziehung hinsichtlich der Pflege seines Körpers und hinsichtlich seines Verhältnisses zu Gott, dem alleinigen Urgrund des Lebens und der Ewigkeit. …

Der Überlieferung nach lebte Ainyahita als eine liebliche Jungfrau in Ost-Iran oder im südlichen Tibetanien vor so vielen Jahren, dass die Berechnung nicht mehr genau nachkommt und über ihr Geburtsjahr und ihren Geburtstag etwas Genaues nicht gesagt werden kann.

Jedoch ging sie Zarathustra eine stattliche Reihe von Jahrhunderten voraus und man vermutet, dass sie neun bis zehn Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung lebte. …

Ainyahita lebte auf den Hochebenen des Himalaya-Gebirges, wo sie die Herden ihres Vaters betreute, der König über weite Gebiete war. Statt mit ihrem Vater in dessen Palast zu wohnen, zog sie das Leben in der Einsamkeit der Bergwelt und umgeben von den ehrfurchtgebietenden Denkmälern der Natur vor. Durch die beständige und verständige Beobachtung der Natur erlangte sie umfassendes Wissen und tiefe Weisheit und wurde sich des ewigwirkenden Gottgedankens in ihrem Herzen bewusst, der ihr Zweck und Ziel des Menschenlebens offenbarte.

Aus dem Vorwort

Wir übergeben dieses Werk der Öffentlichkeit, ohne es weiter zu rechtfertigen; nur auf die Tatsache möchten wir aufmerksam machen, daß umfangreichere Veröffentlichungen über denselben Gegenstand und Auszüge daraus wiederholt beschlagnahmt wurden, und zwar nicht nur in einem Lande, sondern in verschiedenen Ländern.

Es mag genügen, offen auszusprechen, daß der Menschheit für die Erfüllung ihrer Aufgabe weit besser gedient wird, wenn sie die Wahrheit erfährt, als wenn die Wahrheit hinter falschen Auslegungen verborgen wird. Niemand wird leugnen, daß die ganze Welt noch in den Fesseln der Unfreiheit liegt, weil ihr die reine Wahrheit vorenthalten worden ist. Darum erklärte schon der Heiland vor 2000 Jahren: „Die Wahrheit wird euch freimachen!“

Im gleichen Sinne widmen wir dieses Werk dem Dienste der Wahrheit, damit durch ihre Kraft alle Menschen, Männer, Frauen und Kinder, frei werden.   -   Dr. O. Z. A. Hanish

Wenn wir Schriften studieren und sie richtig verstehen wollen, müssen wir den Verhältnissen und Umständen ihrer Entstehung und dem Entwicklungsgrad jedes Schriftstellers Rechnung tragen, weil jeder Schriftsteller von seinem eigenen Standpunkt ausgeht und das darstellt, was ihm zu seiner Zeit am nützlichsten oder notwendigsten erschien.

Dann finden wir immer eine Moral, die wir auf den heutigen Tag übertragen können, soweit sie für unsere Zeit noch zutrifft und uns wertvolle Gedankenfäden darbietet und in Erinnerung ruft, so dass wir um so schneller zu unserem eigenen Ziele kommen.

Wir dürfen uns also nicht auf die äußerlichen Einzelheiten in der Darstellungsweise eines Schriftstellers festlegen, brauchen nicht alles für bare Münze zu nehmen, was er zum Ausdruck bringt, sondern müssen unser eigenes Urteil anbringen und zwischen dem Wesentlichen und Unwesentlichen unterscheiden, damit uns nicht der Vorwurf des Heilandes trifft: „O, ihr Narren, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben!“ Ziehen wir so unsere Schlüsse, dann finden wir leicht alles, was für uns verwertbar ist, und verwerten es zu unserem Nutzen. Was für uns nicht verwertbar ist, lassen wir einfach zur Seite.

Die Himmelsleiter der Entwicklung reicht vom Protoplasma bis zum Erzengel. Auf welcher der zahllosen Stufen stehe ich? Bin ich im Aufstieg oder im Abstieg? Stillstand gibt es nicht; sondern alles ist in Bewegung im ewigen Leben, entweder nach oben oder nach unten. …

Entweder

ich halte mich an die Gesetze der Natur und ziehe mir eine gesunde Körperlichkeit auf, die mich von Tag zu Tag leistungsfähiger macht, oder ich lasse den Körper versanden und versteinern und säe meinen Samen in steinigen Boden, in dem der Samen das nicht findet, was er zum Entkeimen, Wachsen, Blühen und Fruchttragen braucht, und ernte Leiden, Enttäuschung und Misserfolg.

In diesem Werk hat Meister Dr. O.Z.A. Hanish, der Begründer der Mazdaznan-Bewegung, die Höhen und Tiefen des Weisheitsschatzes offenbart, der dem einzelnen Menschen und der ganzen Menschheit den Weg zur Errettung und Erlösung aus Rückständigkeit und Stillstand in die Freiheit des Selbstbewusstseins und des Selbstdenkens und damit zur Selbstverantwortung und zur Verwirklichung der Lebensaufgabe auf Erden zeigt und ebnet.

Das Verhältnis der unendlichen Intelligenz zu Äther und Atom, zur Erscheinungswelt, zum Weltall, zur Erde, zur Natur und zum Menschen wird in einer Klarheit und Schlichtheit dargestellt, wie es nur einem meisterlichen Denkenswesen möglich ist, das es versteht, die Fülle der Gedankengänge auf ihren einheitlichen Ursprung, den ewigwirkenden Gottgedanken, zurückzuführen, der vermöge seiner Schöpfungskraft Welten um Welten entstehen lässt und der sich im Herzen des Menschen eine Stätte geschaffen und dadurch den Menschen berufen hat, den ewigen Schöpfungsplan auf Erden selbstverantwortlich weiter zu führen.

Dieses einmalige Meisterwerk hat weder in der bisher erschienenen Mazdaznan-Literatur, noch in der zugänglichen Welt-Literatur seinesgleichen, weil es der suchenden Menschheit den Weg in eine glückliche Zukunft auf Jahrhunderte hinaus allgemein verständlich beleuchtet und praktisch ebnet. …

Es ist nicht nur ein Privileg kleiner Kinder, sich durch viele Fragen die Welt zu erkunden, sie zu entdecken und zu erkennen, auch der erwachsene, denkende Mensch hat in jeder Phase seines Lebens immer wieder verschiedene Fragen, die ihn mehr oder weniger intensiv beschäftigen. Es sind Fragen nach dem „Sein oder nicht Sein“, Fragen nach dem Sinn des Lebens, aber auch solche, die das eigene Ich betreffen, Fragen nach dem richtigen Beruf ebenso wie nach den Kenntnissen der Naturgesetze. Der Mensch im Allgemeinen ist also im Laufe seines Lebens immer wieder damit beschäftigt, wie Goethes „Faust“ zu erforschen, „… was die Welt im Innersten zusammenhält.“

Viele dieser „Lebensfragen“ hat Dr. O.Z.A. Hanish in seinen zahlreichen Vorträgen, Reden, Ansprachen und Aufsätzen während seines Wirkens im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts schon für uns beantwortet. Obwohl diese Antworten auf unsere Lebensfragen schon 60 bis 80 Jahre vor der Veröffentlichung dieses Buches gegeben worden sind, lassen sie keinerlei Aktualität vermissen. Es hat sich zwar vieles in der Welt im Laufe des Jahrhunderts verändert, doch die wirklichen Lebensfragen der Menschen sind immer und zu allen Zeiten dieselben.

Auch die Antworten auf diese Fragen sind ewig zeitlos, denn sie entstammen der Jahrtausendealten Mazdaznan-Philosophie, dem geistigen, weitgehend unbekannten Urgrund aller Philosophien und Geisteswissenschaften. …

Wenn wir unsere Gedanken in die Richtung des Unerwünschten schweifen lassen, also negative Umstände und Zustände anerkennen oder auf sie reflektieren, setzen wir Ätherwellen in Bewegung, die uns refraktiv das Entsprechende, also Unerwünschtes oder Negatives, zuleiten. Verhalten wir uns entgegengesetzt, indem wir uns nur Gutes, Besseres und Bestes wünschen, dann kommt uns auf refraktiven Ätherwellen nur Gutes, Besseres und Bestes zu.

Gewöhnlich suchen wir dann in den Verhältnissen oder Umständen unserer Umgebung die Ursache, anstatt uns selbst unter die Lupe zu nehmen. Dann würden wir finden, dass wir das Rückgrat nicht aufrecht und die Brust nicht gehoben trugen und daher gespannt waren. Dann müssen wir der aufrechten Haltung, dem Brustkorb und der Entspannung unsere volle Aufmerksamkeit schenken, bis wir die entsprechende Gewöhnung erzielt haben.

Ein autobiografischer Einblick in das Leben von Dr. O.Z.A. Hanish, als er zusammen mit „Bambino Bessari“ reiste.

Einige Auszüge aus dem Buch:

"Weder Gebete noch Ordensregeln, weder kirchliche Handlungen noch Opfergaben offenbaren die Unendlichkeit. Das Herz allein, ergeben dem einzigen; unbeschreibbaren göttlichen Atom, rückt die Wesenheit in das Antlitz der Ewigkeit und lenkt den Strahl der Erleuchtung in die Umgebung des Wesens, die Herrlichkeiten des Himmels offenbarend bis in die Unendlichkeit. …

Es ist nicht gut für die Menschen, auch nicht für die größten unter ihnen, alles zu begreifen. Deshalb ist ein Schleier um sie gewoben, damit sie nicht ihren eigenen Kräften zur Beute fallen. Zu Zeiten scheint es, als sähen und verstünden wir alles, und dann wieder wissen wir nicht, wohin wir uns wenden sollen. Es gibt Augenblicke in unserm Leben, die uns nichts offenbaren, als Leere, Weite, Tiefe, Ewigkeit …

Welches Tierkreiszeichen wir auch betrachten mögen, so müssen wir doch stets von dem für alle Zeichen geltenden Grundgedanken ausgehen, dass sich die Erde immer in derselben Bahn bewegt, diese Bahn in 365 Tagen und etwas mehr durchläuft und dabei an 12 Zeichen vorübergeht, während der Mensch in der Zeit zwischen Empfängnis und Geburt den Gang der Erde nur durch neun dieser Zeichen mitmacht. Um mit der Erdnatur ganz im Einklang zu sein, muss sich der Mensch das Charakteristische der drei fehlenden Zeichen zulegen oder aneignen.

Neun ist die Vollzahl, die Universal- oder allumfassende Zahl. Denn nach der Natur beginnt eine neue Zahlenreihe wiederum mit Eins. In der Zahl Neun löst sich alles auf oder geht alles auf, so dass der Mensch ein universelles Wesen und daher mit allem ausgestattet ist, was unendlich, ewig oder göttlich ist. Offenbart er sich auf dieser Erde, so liegen drei Zeichen vor ihm, deren Eigenschaften er noch in sich zu wecken hat, um der Universalität seines Wesens vollkommen gerecht zu werden. Insoweit ihm das gelingt, hat er gesiegt.

Imanuel 1925Imanuel 1925 2

„Die Auszüge aus unseren Reden sind von Ihnen so genau und rhetorisch ganz tadellos zusammengefasst, sodass wir uns wundern, wie Sie nur die Zeit besitzen, alles so schön machen zu können, wenn auf Ihren Schultern so schon solch eine große Last von Arbeit liegt.

Doch die Liebe zur Sache, das Bewusstsein des ewigwirkenden Gedankens, die Zuversicht des uns vorgehaltenen Kleinodes der himmlischen Berufung genügen, uns anzuspornen, selbst das Unglaubliche stiften zu können!
So man getrost seiner Arbeit nachgeht, dann kümmern uns die Wogen nicht, die um uns schlagen.“ Los Angeles, Christfest 1925 – Meister Dr. O.Z.A. Hanish in einem Brief an Dr. Rauth (aus Mazdaznan-Zeitschrift Leipzig 1926 S.57)

Einige Auszüge aus dem Buch:

Mazdaznan ist ein Lehr- und Erziehungs-System. Daher sucht es nicht Mitglieder für die Gemeinschaft, sondern Interessenten, die fürs erste an sich selbst alles beweisen, was nötig ist, um die Überzeugung zu gewinnen, dass wir zu etwas Höherem da sind in dieser Welt.

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Zitat aus der Literatur

Ganz gewiss, es gibt einen Maßstab, eine Richtschnur in Sprache, Anstand, Liebenswürdigkeit, Erziehung und Lebensart, welche der menschlichen Rasse nicht völlig verloren gegangen sind. Sie mögen verschüttet, zurückgedrängt sein, sie würden jedoch bald zu Wort kommen, wenn man es ihnen gestattete.
O.Z.A. Hanish

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