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Bis auf den heutigen Tag feiert man Weihnachten, schon seit der Zeit, als die weiße Menschheit entstand, also nicht erst seit Beginn der christlichen Zeit, auch nicht erst seit der Zeit der Ägypter. Als sich die Stämme der weißen Menschheit aus dem Hochland von Tibet allmählich nach Iran und später noch weiter westwärts verzweigten, nahmen sie ihre heimischen Sitten und Gebräuche mit sich.

Das Weihnachts- oder Christfest bedeutet eigentlich soviel wie Niederlegung der Gebote oder Gesetze, die uns zum Fortschritt dienen. Man feiert also Weihnachten, damit immer wieder jeder daran erinnert würde, daß der Mensch vorwärts arbeiten muß, bis er alle Gesetze erfüllt hat.

Vor allem soll es uns in die Erinnerung rufen die Gleichheit aller Menschen ohne Unterschied der ethnischen Verwandtschaft, der Farben, der Stellungen, die wir einnehmen während dieses Lebens. Darum ist Jesus von Nazareth auch nicht in dieser Zeit geboren, sondern Chrystos, der Neugeborene, die Durchläuterung der Materie oder die Gotterkenntnis ist in uns geboren worden und soll immer wieder in uns reinkarniert oder eingefleischt werden. Chrystos, das Erneuernde in uns, die Geburt des Heilands- oder Chrystosgedankens, zu dem alle Menschen berechtigt sind, wird uns jetzt.

1. Alle Menschen sind erkoren,
durch den Heiland neugeboren; 
frei von Sühne ist durch Ablaß
jeder Mensch auf diesem Atlas.
2. In des Herzens vierter Kammer 
waltet Zarvan Akarana,
dem Gesinn die Khinvats knüpfend,
Seele, Geist und Telefunken.
Chor: In uns nimmt Gott jetzt Wohnung,
auf daß uns werde Schonung,
Erkenntnis als Belohnung,
Erkenntnis als Belohnung.

Die »Weihnachtsaufführung« (siehe Offenbarungen 1932 Seite 163ff) soll uns an jene Zeit erinnern, da man alle Morallehren, die ganze Ethik und Spiritualität bildlich darstellte anstatt durch Ansprachen und Predigten, weil die Verbildlichung eines Themas einen bleibenden Eindruck macht, der das Denkenswesen immer wieder belebt.

Ehre dem Allerhöchsten, 
Frieden auf Erden 
Und den Menschen gleiche Berechtigung! 

Warum wird im Texte nicht das Wort "Wohlwollen" gebraucht? Weil "Wohlwollen" nicht zur Genüge das ausdrückt, was dem griechischen Testament nach soviel ist wie "berechtigte Anerkennung". Dem griechischen Texte nach heißt es eigentlich auch nicht: "Ehre dem Allerhöchsten", sondern: "Berechtigte Anerkennung sei dem Höchsten, der über allem steht." Er ist allein berechtigt, weil er der Ursprung unsres materiellen Wesens und aller Natur ist. Die Natur, die uns umgibt, ist das Resultat aller Schöpfungswirkungen, und selbst da, wo die Natur das ihrige tut, aber nicht Neues mehr hervorbringen kann, sich erschöpft hat, muß der ewigwirkende Gedanke wieder auftauchen und sich ins Mittel legen für neue Erweiterungen.

1. O, kommt, ihr Getreuen, freudig triumphierend
o, kommt, o, kommet nach Bethlehem!*
Kommet verehren unsern Fürst der Ehren
2. Gott von Gott, Licht von Licht,
ja, wahrlich, aus Gott entstammt, empfangen,
Alpha-Omega, wieder eingeboren!
3. Wiederkunft Christi, aller Welt verkündend:
"Von allen Vergehen Vergebung!"
In unseren Herzen wählt er seine Wohnung !
Chor: O, kommt, laßt uns verehren (dreimal)
Christ, den Herrn !

*(Bethlehem bedeutet soviel wie "Ort der Hoffnung und Befreiung")

Ja, kommt und laßt uns ihn verehren, ihm Ehre erweisen, der uns offenbart das Leben, der nicht eine Person ist, sondern das Prinzip der Freiheit. Denn daß wir Christus verehren, betrifft nicht eine Persönlichkeit, sondern eine Offenbarung des Bewußtseins und der Erkenntnis, eine Botschaft. Wir verehren, halten in Ehren einen solchen Gedanken des Prinzips, das uns frei macht von allen Banden der Begrenztheit. So wir das erkannte Prinzip anbringen im Alltag, verehren wir schon dadurch Gott. Schon darin liegt die Verehrung der Gottheit, daß wir in der Natur alles anerkennen, in allem etwas Gutes, in allem eine Offenbarung finden, wie es schon der Mongole Konfuzius ausdrückte: "Predigten werden uns im Fließen des Baches und Offenbarungen im starrenden Stein."

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Zitat aus der Literatur

Gesundheit ist ein Mittel zum Zweck, kein Selbstzweck; sie ist nicht unser Lebensziel, nicht unser höchstes Ideal, nicht der Lebensinhalt, sondern ein Begleitumstand des Lebens, der nötig ist, damit wir unsere höhere Aufgabe lösen können.
O.Z.A. Hanish

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