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Osterglocke klein

Der Gedanke der Frühlingszeit, des Berstens der Knospen und der Samenspelzen, das Hervorkommen der Blüten und Blumen erinnert uns immer wieder an das Entknospen und Erblühen unseres eigenen Wesens, des Gesinnes, der Seele und des Geistes und an das Aufleuchten des Gottesfunkens in unserem Inneren, wodurch zum Ausdruck kommt, daß sich jedes Teilchen der in uns verkörperten Substanz, die den unendlich weiten Bereich unserer Seele erfüllt, der Auferstehung des Gottgedankens im menschlichen Herzen erfreut. Deshalb feiern wir am Oster- oder Auferstehungstage vom Aufgang der Sonne im fernen Osten bis zu ihrem Untergang im fernen Westen die Auferstehung Christi oder das Erscheinen des neuen Menschen, der die Neuordnung der Dinge verwirklicht.

von Dr.O.Z.A.Hanish

aus Offenbarungen 1934

Mit Fastnacht beginnt die Fastenzeit. Aber die Fastnachtsfeier ist fast das einzige, was den Abendländer noch daran erinnert. Manche Kreise halten auf Empfehlung ihres Rituals auch noch gewisse Speiseregeln ein, vermeiden z.B. gesäuertes Brot, in Anerkennung der Natur, die offensichtlich auf einen durchgreifenden Diätwechsel zielt.

Rohe frische Obstfrüchte sind eingemachten immer vorzuziehen und man wird bald ausgefunden haben, daß man weniger schwere Nahrung braucht, solange man sich an frisches Obst und Gemüse hält. Wem rohe Obstsäfte nicht bekommen, der dünste das Obst im eigenen Saft ohne Wasserzusatz und nehme den auf 45 Grad C erhitzten Saft, mit destilliertem Wasser verdünnt; er wirkt ausscheidend und abführend. Alle Fruchtsäfte sollten auf den leeren Magen genommen werden.

Von Dr. O. Z. A. Hanish

Die Tatsache jedenfalls kann nicht geleugnet werden, daß Omar Khaiyam geboren worden ist. Über den genauen Zeitpunkt herrschen sehr unterschiedliche Ansichten. Indessen kommt nicht viel aus den genauen Tag und Monat, nicht einmal das Jahr an, wo die Talente eines Charakters in Frage sind und dem Sucher, der ernstlich nach größerer Klarheit über Leben und Ewigkeit verlangt, unschätzbare Werte vermitteln.

Brot und andere Körnerspeisen eignen sich jetzt für alle Temperamente und können in jeder Form verwendet werden, da sie nahrhaft und wärmespendend sind. Weil sie eine konzentrierte Nahrung darstellen, dürfen sie mit Wasser zubereitet, sozusagen verdünnt werden, wie es bei der Bereitung von Brot, Breien, Grützen, Schleimen, Nudeln und dergleichen geschieht. Das Wasser muß sich aber mit den Mehlstoffen so innig verbinden, daß eine chemische Umwandlung zustande kommt.

Freilich von der geistigen Erneuerung in der Winterszeit weiß man heute fast nichts mehr und füllt deshalb die Wintermonate mit veräußerlichten Festlichkeiten aus, die sich in Ermangelung eines geistigen Kernes ganz in materielles Genießen verlaufen.

Wir können aber sehr wohl die Feste der Jahreszeit mit all ihren materiellen Freuden feiern, ohne der Genußsucht zu frönen. Wir können uns aller Gaben der Natur bedienen, die sie uns so reichlich darbietet, und dabei unsere geistige Gewandtheit in der Zubereitung bekömmlicher und doch schmackhafter Gerichte offenbaren. Jetzt brauchen wir auch nicht zu Fasten; wer es aber doch tun will, Faste unauffällig und bleibe dabei heiter und tätig.

Zur 1. Mahlzeit sollten wir Obstfrüchte nehmen. 1/2 geriebener Apfel, 1 Birne, in Scheiben geschnitten, der Saft von 1 Apfelsine und 3 Eßlöffel dicke Sahne sollten genügen, uns frisch und wohlauf zu halten. Machen wir mit dieser einfachen Mahlzeit eine Kur, so verliert sich die Nervenkrankheit, die wir Appetit nennen, von selbst. 1 geriebener Apfel, 2 Eßlöffel Haferflocken oder Puffmais, 1 oder 2 heiße Teiggötter und 1 Tasse dünner, aber heißer schwarzer Kaffee werden uns ebenso zufrieden stellen.

Jetzt sammeln sich die magnetischen Kräfte des Weltalls im entferntesten Punkte der Räumlichkeit und erreichen ihren Höhepunkt gerade zu der Zeit, wenn wir die kürzesten Tage und die längsten Nächte haben. Auf jeden Höhepunkt folgt eine Zeit neuer Erwartungen und Hoffnungen für neue Verwirklichungen, die den Vorbereitungen für den Höhepunkt entsprechen.

Daß der Atem von grundlegender Bedeutung für unsere Gesundheit ist, hat sich mittlerweile schon herumgesprochen. Und immer mehr Menschen machen sich die volle Tragweite und Bedeutung bewußt, die der Atem für unsere körperliche und geistige Verfassung hat.

Der Atem ist der Antrieb für unseren Blutkreislauf, während das Herz einerseits als Ventilmechanismus zwei unterschiedliche Druckbereiche voneinander getrennt zu halten hat, andererseits den Sitz unserer Individualität, des göttlichen Funkens in uns darstellt. Immer breitere Kreise gelangen zu dieser Erkenntnis. Haben wir die organischen Zusammenhänge erst mal erkannt, wird uns auch die Notwendigkeit der bewußten Atemkontrolle klar. Wir erkennen dann auch mehr und mehr die volle Bedeutung der Atmung sowohl für die geistige Entwicklung, als auch für die körperliche Gesundheit.

Alles ist im Keim enthalten,
alles Wachstum ein Entfalten,
leises Auseinanderrücken,
daß sich einzeln könne schmücken,
was zusammen war geschoben.

Wie am Stengel stets nach oben
Blüt' um Blüte rücket weiter,
sieh' es an und lern' es heiter:
zu entwickeln, zu entfalten,
was im Herzen ist enthalten!

(von Friedrich Rückert)

1.

Bevor wir anfangen zu singen, müssen wir uns bewußt entspannen. Jeder Mensch hat intuitiv das Bedürfnis, sich immer wieder zu entspannen. Deshalb gehen wir in das Theater, in das Kino, in den Zirkus, weil uns alle Belustigungen dazu dienen, uns zu entspannen. Aber das genügt nicht. Vielmehr sollte jeder von uns tagtäglich für einige Minuten durch Entspannungsübungen gehen, um wenigstens von Zeit zu Zeit den Zustand der Entspanntheit bewußt zu erleben, weil er sich dann auch auf die geistige Seite unseres Wesens überträgt.

1. Jeden Morgen wählen wir uns einen solchen kleinen Spruch, beginnen am Sonntagmorgen mit einer Spruchreihe und lassen keinen Tag aus, so daß wir am Sonnabend die Reihe abschließen. Jede Spruchreihe benutzen wir eine oder mehrere Wochen lang, bis wir mit ihrem Gedankeninhalt vertraut geworden sind oder uns von einer folgenden Spruchreihe angezogen fühlen.

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Zitat aus der Literatur

Gesundheit ist ein Mittel zum Zweck, kein Selbstzweck; sie ist nicht unser Lebensziel, nicht unser höchstes Ideal, nicht der Lebensinhalt, sondern ein Begleitumstand des Lebens, der nötig ist, damit wir unsere höhere Aufgabe lösen können.
O.Z.A. Hanish

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