Nahrung und Ernährung

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Die Leiden des Menschen beruhen auf seiner materiellen Zügellosigkeit im Essen und ziehen sein Denkenswesen in Mitleidenschaft, so daß er unausgeglichen oder einseitig denkt, seine Mitmenschen nicht als Seinesgleichen anerkennt und sich dadurch selbst des Friedens beraubt, nach dem sich sein besseres Selbst sehnt und von dem sein Fortschritt abhängt. Wechselt er seine Ernährungsweise oder wechselt eine Regierung ihren einseitigen Kurs durch Einführung ausgleichender Erleichterungen, so befindet sich der einzelne körperlich wohler und denkt ausgeglichener und friedlicher, weil die körperliche Spannung gewichen ist, und ebenso normalisiert sich das gesamte Leben eines Volkes, so daß es sich friedliche Zustände schafft und den allgemeinen Wohlstand steigert.

Tragen wir den natürlichen Bedürfnissen unseres Körpers Rechnung, indem wir zu ihrer Befriedigung das Beste auswählen, was die Jahreszeiten anbieten, dann nehmen nicht nur unsere körperlichen Kräfte zu, sondern es gleicht sich auch unser Denkenswesen aus und der Erfindergeist macht sich von selbst rege, so daß wir auf Mittel und Wege sinnen, wie wir die von der Natur gelieferten Nahrungsmittel so verbessern können, daß sich höhere Potenzen oder Kräfte in ihnen entwickeln, die unser Körperwesen verfeinern, wonach sich ein erweitertes, höheres Denken in uns entwickelt und wir aufhören, der Eßlust zu frönen, und infolgedessen auch nicht mehr vor unlösbaren Rätseln stehen. Sobald sich die körperlichen Kräfte ausgleichen, gleichen sich auch die Gehirnkräfte aus, von denen unser Gedankengang abhängt.

Solche vom Menschen mit Hilfe seiner Intelligenz veredelte Nahrung ist dann das "Brot des Himmels", das die in ihm schlummernden geistigen Kräfte weckt, so daß er durch die veredelte Nahrung "Früchte des Geistes" trägt.