Je länger der Atem und je besser die Beherrschung der Lungen, umso besser ist die Gesundheit und umso länger das Leben in diesem materiellen Körper.
Die Wissenschaft hat das wiederholt festgestellt. Bis in alle Einzelheiten musste sie sich mit diesem Gegenstand befassen und dabei entdecken, dass nicht nur die Ausdehnungsfähigkeit der Lungen ein lebenswichtiger Faktor ist, sondern dass auch die Fähigkeit, den Atem zu halten, ebenso wichtig ist. Von dieser Fähigkeit ist die Zusammensetzung des Blutes und seine Belebung abhängig und davon wiederum die Verdauung und Umwandlung der Speisen. Alle materiellen Mittel mögen die Organe des Körpers anreizen und dadurch zu größerer Funktion steigern; dabei müssen aber stets die in den Geweben verankerten Kräfte Opfer bringen. Mit deren übermäßiger Inanspruchnahme sind jedoch leicht Erschöpfungszustände verbunden, die zu Krankheiten aller Art führen.
