Monatsratschläge - Mai Teil 1 (mit Video)

 

Der Mai ist der Monat des Ozons und der duftenden Maiblumen, der verjüngenden, sich wieder erneuernden Kräfte der Gottesnatur. Jetzt können wir verstehen lernen, dass die Natur das lebendige Wort Gottes ist, das dem Menschen als Führer durch dieses Leben dienen soll. Der Mai will uns befreien aus den dumpfen Mauern des Altgewohnten, indem er uns im offenen Buche der Natur alle Geheimnisse des Lebens und der Verjüngung offenbart, wenn wir Augen haben zu sehen und Ohren zu hören.

Jetzt ist die herrlichste und beglückendste Zeit des ganzen Jahres. Sei so glücklich wie der Vogel, der seine Lieder hinausjubelt, so fleißig wie die Biene, so unermüdlich wie die Ameise, so mild wie der Duft der Blumen, so anregend wie die erquickende Luft, so frisch wie der klare Morgentau! Werde jung mit der sich verjüngenden Natur! Fühle dich eins mit der schönen, großen, weiten Welt und dem allumfassenden Geiste Gottes, der im Atem deiner Nüstern vibriert und der die Essenz der Wiedergeburt vermittelt! Jetzt begreife es, dass der Mensch zwischen sich und dem ewigwirkenden Gottgedanken keinen Vermittler braucht und dass der Heiland recht hatte, als er sagte: „Ich und Abba, die Unendlichkeit, sind eins!“

Alles liegt dir vom Standpunkt dieser erweiterten Erkenntnis aus bereit und predigt dir in tausend Zungen: „Werde frei!“ Darum gehe hinaus in die lachende Gottesnatur! Früh am Morgen streife durch Wald und Feld und erlabe dich an der ozonreichen, frischen Luft, am Duft der erwachenden Blumen und am Jubelgesang der Vögel! Stimme ein in den Jubel ihrer Lieder und fülle deine Brust mit dem Odem Gottes! Erlebe das Pfingstwunder in dir und um dich!

Ernährung

Sobald der Frühling gekommen ist, dem ein reicher Sommer und ein noch reicherer Herbst folgen, wäre es am besten, alle Töpfe und Pfannen im Schrank zu lassen. Denn die Natur überschüttet uns im Frühsommer mit sonnengeküssten, durchsonnten und sonnengekochten Speisen aus dem Reiche der Früchte und Gemüse. Wir bereiten uns deshalb in der Hauptsache Rohkostgerichte zu. Durch Zerkleinern, Schneiden, Reiben, Hobeln, Stifteln, Hacken lässt sich immer noch viel Abwechslung bereiten. Nur an kalten und nassen Tagen erinnern wir uns des Kochherdes.

Dabei ist die Losung nicht: „Möglichst viel!“ sondern: „Möglichst frisch und gut!“, wenn wir die Heilblätter des Lebensbaumes pflücken wollen. Mit dem Waschen, Spülen und Putzen der Gemüse brauchen wir es nicht allzu genau zu nehmen. Denn ein wenig Sand oder Lehmerde, ein Stiel, eine Wurzelfaser schaden nichts, sondern helfen eher die Verdauung fördern und Parasiten beseitigen, von denen wir uns ohnehin mit bitteren Kräutern so rasch wie möglich freimachen müssen, wenn wir die Segnungen der aufsteigenden Jahreszeit genießen wollen.

Was wir nicht roh in natürlichem Zustande nehmen können, backen wir trocken im Ofen oder dünsten es mit etwas Öl im eigenen Saft in einem gut schließenden Topf, also ohne Wasserzusatz; dies kommt dem Backen so gut wie gleich. Halten wir uns hieran, dann machen wir uns von selbst frei von allen eingemachten Nahrungsmitteln aus Büchsen und Gläsern und von alten Wintervorräten.

Jedes Temperament hat es jetzt leicht, das ihm Zukommende aus den Früchten und Gemüsen der Jahreszeit auszuwählen und mittags einen Fruchtsalat und abends einen Gemüsesalat zusammenzustellen, dem man gelegentlich einige frische oder getrocknete Oliven beigibt.

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