17 Aschem vohu / Heiligkeit

Kreuzigungs-Übung.
Drüsen-, Harmonie- und Entwicklungs-Übung:
Je andächtiger und weihevoller man diese Übung durchführt, um so eher erweist sie ihren Wert als universelles Erziehungs- und Entwicklungsmittel. Zur Übung wird die 1. Strophe gesungen.

Liedtext:
1. Aschem vohu vahischtem asti - Uschta asti, uschta achmai - Hiat aschai vahischtai aschem. (3 x 4 = 12 Wörter)
2. Heiligkeit ist das Beste alles Guten, / bringt Glück und Erlösung dem strebenden Sucher / und führt ihn zur Gottheit wieder zurück.

 

Übungsbeschreibung:

Erheben und Beugen
Auf beide Knie niederknien, Ellenbogen an die Hüften, die Handteller mit ausgestreckten Fingern dicht aneinander.
Falte die Finger einzeln nacheinander, immer einen linken über den rechten legend; nur die Zeigefinger bleiben ausgestreckt.
Werde dir der Kraft in den Händen bewusst, hebe sie empor wie ein Hilfeflehender, wobei sich der Oberkörper in den Knien rückwärts wiegt,
und ziehe sie wieder an die Brust heran, wobei sich der Oberkörper vorwärts beugt, bis Stirn, Nase oder Kinn den Boden berühren;
dieses Erheben und Beugen macht man im ganzen 3 x.

Brustschlagen
Nach der 3. Beugung gehen beim Aufrichten die Hände auseinander und werden zu Fäusten geballt;
die linke Faust wird auf den Rücken zwischen die Schulterblätter geschoben und die rechte auf dir Brust über die Herzgegend gelegt.
Dann schlägt die rechte Faust neunmal kräftig an die Brust, und zwar in 3 x drei Schlägen im Takt der Melodie:
Das 1. Mal auf den 1. Takt der Triolen, das 2. Mal auf den 3. Takt und das 3. Mal auf den 6. Takt.

Bekreuzigung
Dann wird der Körper mit der rechten Faust 7 x im Takt der Melodie bekreuzigt,
indem die Faust gegen die Stirn, die linke Schulter, die rechte Schulter und die Magengegend schlägt.
Nach je 4 Schlägen geht die Faust für einen Augenblick in die Stellung über dem Herzen zurück, ehe sie wieder 4 Schläge ausführt,
die stets während der ersten Zweidrittel des Taktes durchgeführt werden. Beim Ausklingen der Melodie gleiten Hände und Arme entspannt zur Seite.

 

Hintergrundinformation:
a) Text: Arr. von M.M. v. Thümen, Melodie: Uralte Melodie, Lied-Erstv. in D 1917
b) Manthra/Liederbuch: 33, Avesta D: 52
c) Quelle der Übung: Manthra Nr. 479

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"Már régen meg kellett volna halnunk, de a Természet, az õ fejlõdésében állhatatosan elõhalad, az embert jobbá, erõsebbé, erõteljesebbé teszi, noha mi e titokteljes mûködésnek nem vagyunk tudatában. Boldogok lehetünk, hogy e világnak ilyen csodái vannak."
Dr. O.Z.A. Hanish