Monatsratschläge - Juli Teil 2 (mit Video)

 

Stimme ein in den Jubelgesang der Vögel und lasse deine Stimme ertönen; denn die Mutter Natur liebt es, den Ausdruck der Freudigkeit zu hören. Sei glücklich, bis sich die ganze Welt des Glückes erfreut. Sobald du hinausziehst ins Freie, lass alle Lasten und Sorgen, die dein Herz beschweren, hinter dir. Denn wir haben allen Grund, glücklich zu sein angesichts der Segensfülle, die die Natur jetzt für uns bereit hält.

Bleibe im Freien, so viel du nur kannst. Schon den Spätnachmittag sollten wir im Freien verbringen und unsere Abendandacht draußen in einem stillen Winkel halten. Nimm das Nötige zu einer Mahlzeit im Freien mit und versuche, dir einen frischen Salat aus dem Grün zu machen, das dir die Natur frei anbietet. Selbst zwischen Felsen findest du ein heilkräftiges Blättlein oder Hälmlein, das dir helfen wird, deine Sorgen über die Unzulänglichkeiten der Welt zu beheben. Selbst am entlegensten Platz findet sich ein Kraut, eine Wurzel, eine Rinde, eine Knospe, eine Beere, die deiner Gesundheit förderlich ist, und bald wirst du lernen, deine Auswahl zu treffen, wenn du durch Berg und Tal streifst.

Jeden Sonntag gehe hinaus in den Wald, an die See, in die Berge, wohin dein Verlangen nach Abwechslung dich zieht, und nimm dein Mahl unter den Zweigen des Waldes oder am Feldrain neben blühenden Blumen ein. Damit erweisest du Körper, Seele und Geist jetzt mehr Gutes, als wenn du in die Kirche gehst und in der Kirchenbank einschläfst. Abends bringe ein heiteres Gesicht und gehobene Stimmung mit nach Hause, in der die Liebe zu Gott und zu seinen Werken in der Natur schwingt.

Ernährung

„Was sollen wir denn essen“, fragen die Neulinge immer wieder, „wenn wir alles bisher Gewohnte beiseite lassen sollen?“ Darauf gibt es immer wieder dieselbe jahrtausendalte Antwort: „Siehe, ich habe euch alles Gewächs auf Erden gegeben, das Samen trägt, und auch alle Bäume, an denen Früchte sind, die Samen tragen. Das soll eure Nahrung sein!“ Diesen Rat gibt uns die Mutter Natur und hat ihn in ihr offenes Buch eingeschrieben, damit jedermann es nachlesen könne und niemand in Zweifel zu sein braucht. Dennoch murren wir auch heute noch gegen das Manna, das Brot vom Himmel, sind nicht zufrieden mit dem von der Natur Dargebotenen, lechzen nach dem Blut der Tiere und verlangen immer noch und immer wieder nach den Fleischtöpfen Ägyptens.

Wer seine Auswahl aus den Erzeugnissen der Natur trifft, erfreut sich körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit und die Jahreszeit bietet jetzt eine reiche Auswahl, selbst wenn wir schwere und den Körper belastende Speisen beiseite lassen, wie Schrotbrot, Käse, süße Milch, Eier, Pasteten, Kuchen, Konserven, eingemachte Delikatessen und Süßigkeiten. Wir haben zur Auswahl Obst und Gemüse aller Art, geflockte und gemahlene Körnerfrüchte, Kleienbrot, neue Kartoffeln, Kräuter, Wurzeln, Buttermilch, Sauermilch, Zitronenmilch und Quark. Mache es dir zur Regel, aus je 7 Tagen 4 Tage kein Gemüse und 3 Tage kein Obst zu essen; der Erfolg wird dich ermutigen, damit fortzufahren.

Immer muss man die Vernunft anwenden und bedenken, dass bei jedem andere Verhältnisse vorliegen. Was der eine gut verdaut und leicht ausscheidet, hält der Körper des anderen zurück. Deshalb muss man sich beobachten und auf die innere Stimme hören, die mahnt und warnt.

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