MAZDAZNAN-Drüsenkunde

Schon die ersten Seiten offenbaren eine Schatzkammer der wichtigsten wissenschaftlichen Wahrheiten, die von einem Denker der Neuzeit beherzigt werden müssen. Ein jeder Satz ist ein köstlicher Schatz, ein jedes Wort ein Hort der Wahrheit. Je weiter man liest, umso mehr wird es klar, dass die Drüsenkunde der Schlüssel des Weisheitstores ist und die Fülle der Unendlichen Weisheit eröffnet.

Nicht nur lesen muss man, sondern studieren, dann aber auch üben. Denn in der Eurhythmie der Drüsenkunde erkennt man die Entwicklung des geistigen Wesens. Es lassen sich kaum Worte finden, die dem Werk gerecht werden können. Sollte ein jeder Volks-, Gymnasial- und Universitätslehrer, ferner jeder Künstler, Musiker, Schriftsteller, Diplomat, Politiker oder Regent die Drüsenlehre sich zu eigen machen, so sind alle Wirtschafts- und Lebensrätsel gelöst. Kein Preis kann hoch genug angesetzt werden, da der Wert der Erkenntnis höher steht als alle Schätze der Erde.

Einige Auszüge aus dem Buch:

Die Drüsenkunde ist für die Wissenschaft ein relativ neues Gebiet. Für Mazdaznan ist sie seit uralter Zeit der Gegenstand eines eingehenden Studiums und wissenschaftlicher Übungen, da sie bis in die vor-zarathustrische Zeit zurückreicht, als die Denker und die Schriftsteller noch genügend Zeit zum Forschen und Untersuchen und noch nicht nötig hatten, den größten Teil ihrer Zeit und Aufmerksamkeit den täglichen Unterhalts- und Steuer-Sorgen zu widmen. …

Vieles von dem, was man bisher als okkult, mystisch, geheimnisvoll und verschleiert angesprochen hat, findet seine Aufklärung, sobald sich die in den Drüsen auf gespeicherten Mächte und Kräfte befreien und die Gehirnzellen erreichen und beleben, die jeder Drüse entsprechen. Dann wird uns größere Erkenntnis werden nicht nur auf dem Gebiete des Alltagslebens, sondern auch auf den Gebieten des Abstrakten, die dem Durchschnittsmenschen heute noch völlig verschlossen sind.

Also gehört die Drüsenkunde zu den wichtigsten Gebieten, die sich auf das Leben und die Ewigkeit beziehen, weil die Drüsentätigkeit nicht nur für das organische Leben ausschlaggebend ist, sondern auch die Regsamkeit des Gehirnes bestimmt, wovon es abhängt, ob unser Denkvermögen neue Offenbarungen erhält.

Weil die oberen Lungenteile die Umwandlung der eingeatmeten Elemente nicht zur Genüge versorgen, können auch die Drüsen ihre natürlichen Aufgaben nicht mehr vollständig erfüllen, nämlich genügend innere Sekretionen in das Blut zu liefern und dadurch die weißen Blutkörperchen anzuregen, die Drüsen zur Herstellung von Ätherstoffen zu animieren, die notwendig sind, um die Gehirnzellen zu beleben. Je nachdem, wie das Gehirn und die Drüsen miteinander arbeiten, sind wir geführt von der Allmacht, die in uns ist. Solange keine vollkommene Verbindung zwischen Gehirn und Drüsen besteht, sind wir noch nicht zum Selbstbewusstsein erwacht. …

Das Drüsenwesen ist die Verjüngungsquelle für den ganzen Körper. Deshalb schlummern darin unbegrenzte Möglichkeiten für Segnungen, die der Verwirklichung in der Gegenwart harren. Das Blutlaufsystem hält vermöge der Atmung die Zellentätigkeit im Gang, das Nervensystem hält die Organtätigkeit aufrecht, aber das Drüsenwesen hat die geistigen Kräfte zu wecken und die Höherentwicklung zu fördern, indem es die erschöpften Lebenskräfte ergänzt und erneuert und neue Lebenskräfte im Körper entwickelt zwecks Entfaltung der noch unwirksamen und daher noch unbekannten Intelligenzen, die in den Gehirnzellen eingeschlossen sind.

Das Drüsenwesen bildet den Abschluss in der Entwicklung der Körperorgane und hat nun für deren Erneuerung, Erweiterung, Verfeinerung, Verjüngung zu sorgen. …

Was wir heute Drüsenätherstoffe nennen, nannte man in früheren Zeiten kurz „Äther“, damit bezeichnete das denkbar Feinste der feinstofflichen Substanz im tier­ischen oder im menschlichen Körper, das dem elementarischen Urzustand gleichkommt. …

Der Hirnanhang oder die Hypophyse ist ein kleines Gewebsgeflecht von der Größe einer Erbse und liegt am unteren Teil des Gehirnes, oberhalb des Gaumens und nicht weit entfernt von der Nasenwurzel. Anfänglich und von Natur aus übt der Hirnanhang die Kontrolle nur über den unteren Teil des Gehirnes aus und dementsprechend über die materiellen Fähigkeiten. …

Die Schilddrüse kontrolliert das Blutlaufsystem, da sie den Jodgehalt des Blutes bestimmt. …

Der Grund zu Verdauungsgiften wird durch zu reichlichen Genuss von Stärkemehl, Zucker, Fett und eiweißhaltigen Nahrungsmitteln gelegt. Skatol-Überschuss z. B. verleiht dem Darminhalt den bekannten faulig widrigen Geruch, der bei Darmkatarrh und Verstopfung leicht einen solchen Grad erreicht, dass der Atem und sogar die Porenausdünstung übel riechend oder stinkend werden.

Dergleichen sollte uns Anlass geben, die Ernährungsweise sofort zu ändern und jodhaltige Nahrungsmittel in den Speisezettel einzureihen, um die Schilddrüse in der Herstellung von Thyroxin zu unterstützen. z.B. nimmt man dann zum Frühstück den Saft von 2 Apfelsinen und vor jeder Mahlzeit l Glas heißes Wasser mit 1/2 Teelöffel doppeltkohlensaurem Natron. Außerdem macht man möglichst alle 6 Stunden feuchtheiße Aufschläge auf den Hals in der Schilddrüsengegend, trocknet sich darnach rasch ab und verschließt die behandelte Stelle mit Reis- oder Maismehl. In der Diät bevorzugt man Agar-Agar und Carragheenmoos wegen des Jodgehaltes.

Weitere Kapitel: Hirnanhang, Schilddrüse, Brustbein-Drüse, Sonnengeflechts-Drüse, Nebennieren, Geschlechts-Drüsen, Zirbel-Drüse, Drüsen-Übungen.


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