Agar-Agar

Agar-Agar ist ein Naturerzeugnis, das sich am schnellsten von allen Gewächsen der Erde entwickelt. Es stellt als eine Algenart einen Übergang dar vom Wasser zur Pflanze. Der Gehalt an Kalium und Jod wirkt abführend und regelnd und besonders günstig gegen Gicht, Geschwüre und Krebs.

Zur allgemeinen Kräftigung nimmt man Agar-Agar trocken, um sich seiner vollen Wirkung zu versichern. Nachdem man 1 Esslöffel voll gegessen hat, trinkt man danach eine Tasse heißes Wasser oder heißen Kaffee oder Tee. Jeden Morgen nimmt man in dieser Weise 1 Esslöffel  voll Agar-Agar und auch möglichst zwischen den drei Tagesmahlzeiten nochmals. Dann kommt das ganze Organwesen allmählich in Ordnung und man erhält sich aufrecht selbst in einem schwächlichen Zustand.

Wollte man Agar-Agar in Puddingform nehmen, so schmeckt das wohl ganz schön, hat aber nicht die gewünschte Wirkung. Deshalb muss man es trocken nehmen und soll erst danach etwas trinken. Hat man Probleme mit dem Schlucken, kann man das Agar-Agar auch mit etwas Wasser hinunterspülen. Man erhöht die Wirkung, wenn man gleichzeitig des Abends 1 Teelöffel Carragheen (Irländisch Moos) in einer Tasse Tee nimmt. Carragheen ist eine Verbindung von Pilzen und Algen und enthält neben Stärkemehl Bitterstoffe, die gegen Katarrh, Husten, allgemeine Schwäche und Auszehrung heilsam sind.

Bei Lungenkrankheit sollte dreimal des Tages Leinsamentee und zweimal Tee von Carragheen getrunken werden.

Bei Schwächezuständen, wenn man zu weit gegangen ist im Aufopfern, sodass man fast am Abgrund steht, muss man zum Einfachsten zurückkehren. Das verhilft dann zum Aufbau. Wir halten uns für einige Wochen an Milch mit etwas Wasser, dem z. B. eine Prise Salz oder etwas Natron beigefügt wird, und etwas Agar-Agar. Als Ergänzung bevorzugen die einen Schleimsuppen, die anderen Gemüsesuppen. Vermittels der Milch verursacht Agar-Agar neues Leben im ganzen Zellengewebe, das sich neu aufbaut. Es geht dabei zwar langsam, aber sicher voran und allmählich retten sich alle Zellen, die unseren Körper ausmachen, wieder auf sicheren Grund. Hat sich der Körper einmal wieder aufgebaut, dann ist er stärker und kräftiger als früher.

Bei Leberleiden, wenn der Missmut gar nicht weichen und die Glückseligkeit nicht kommen will, macht man für 10 Tage oder 4 Wochen die Seifenkur. Dabei verschluckt man morgens auf den nüchternen Magen ein erbsengroßes Stück reine Olivenöl- oder Pflanzenölseife und trinkt 2 Glas warmes Wasser darauf. 1 Stunde später nimmt man 1 Esslöffel voll Agar-Agar trocken ein und trinkt etwas Wasser nach. Diese Art innere Wäsche ist oft besser als Darmspülungen oder Klistiere, die man eigentlich nur in besonderen Fällen gebraucht. Das Wasser und der Seifenschaum treiben alles nach der unteren Magenkammer und schwemmen es hinaus. Agar-Agar hat es dann leicht, die Ordnung wiederherzustellen.

Um Erkältungen abzuhalten, nimmt man früh nüchtern 1 Tasse heißen, starken Wermuttee, der wärmend wirkt, und zum Frühstück etwas Früchte, Haferflocken oder Weizenkleie und trocken 1 Teelöffel  voll Agar- Agar. Unmittelbar anschließend trinkt man 1 bis 2 Gläser heißes Wasser mit je einer Prise Cayenne oder 2 Tassen heißen Kaffee. Dann kann man getrost in die Kälte und freudig an die Arbeit gehen.

Anstatt einer Fastenkur, die nicht bei jedem anschlägt, lebt man mehrere Tage oder Wochen von Agar-Agar, indem man fünfmal des Tages 1 Esslöffel voll in heißer Milch oder heißem destillierten Wasser nimmt. Auch mit Fruchtsäften und Agar-Agar lässt sich in dieser Weise eine Kur erzielen. Während einer solchen Kur muss man täglich den Körper heiß abwaschen und abreiben und dann leicht, aber tüchtig mit beiden Händen und echtem süßen Mandelöl einreiben.

Von Dr. O. Z. A. Hanish.
Auszüge aus Mazdaznan-Gesundheitswinke
Foto: Adobe Stock © Maria Medvedeva

Siehe auch „Rezepte: Agar-Agar statt Gelatine″.


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