Warum Zimt gut zur kalten Jahreszeit passt

So gesund riecht Weihnachten!

Ob in Zimtgebäck, Curry, Lebkuchen oder Bratapfel, der Geschmack und der Duft nach Zimt ist in der kalten Jahreszeit allgegenwärtig. Doch dass Zimt auch ein vielfältiges Heilmittel ist, ist den wenigsten Menschen bekannt. Die Liste der positiven Wirkungen ist so lang, dass man sich zurecht fragen kann, ob es überhaupt ein Problem gibt, das man nicht mit Zimt behandeln kann.

Hier ein kurzer Steckbrief über seine Heilwirkungen: Zimt wirkt antibakteriell, adstringierend, auswurffördernd, durchblutungsfördernd, harntreibend, krampflösend, schleimlösend, schmerzstillend, schweißtreibend, tonisierend und wärmend. Er wirkt bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Magenbeschwerden, Magenkrämpfen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Erkältung, Heiserkeit, Husten, Bronchitis, Nebenhöhlenentzündung, Herzschwäche, senkt den Blutzuckerspiegel und hilft bei Diabetes, Muskelschmerzen, Zahnschmerzen, Menstruationskrämpfen und Wechseljahresbeschwerden.

Während man in Indien diese Wirkungen schon seit Jahrtausenden kennt und schätzt und z. B. jeden Tag mit dem indischen Tee (Chai) neben anderen Gewürzen auch reichlich Zimt zu sich nimmt, wurde in den letzten Jahren auch die Wissenschaft auf die blutzuckersenkende Wirkung des Zimtes aufmerksam. Nimmt man regelmäßig etwa einen halben Teelöffel Zimt pro Tag, soll das den Blutzuckerspiegel deutlich senken, sodass man in leichten Fällen von Diabetes sogar auf chemische Blutzuckersenker verzichten kann. Für die Wirkung ist dabei wichtig, dass man nur den hochwertigen Ceylon-Zimt und nicht den billigen und in größeren Mengen ungesunden Cassia-Zimt verwendet. Leider wird in konventionellem Gebäck aus Kostengründen oft der Cassia-Zimt verwendet.

Ob also in Form von Zimtgewürz, Zimttee, Curry, im Gebäck oder als (Mohn-)Zimtöl, lassen Sie sich Weihnachten dieses Jahr richtig gut schmecken!

Von Jens Trautwein.
Foto: Adobe Stock © Marcus Z-pics

Siehe auch „Rezepte: Weihnachtsbäckerei″.