Säure- und Salz-Vergiftung: Die Ursache aller Krankheit

Im Grunde genommen gibt es eigentlich nur 3 Klassen von Kranken, und zwar die durch Säureanhäufung Säurevergifteten, die durch Salzanhäufung Salzvergifteten und die durch Säure- und Salzanhäufung Säure- und Salzvergifteten. Jede Säure und Salzanhäufung verursacht einen Druck auf das gesamte Nervensystem, sodass die Nerven die Drüsen nicht mehr genügend versorgen und ihnen nicht mehr die biochemischen Salze aus der Nahrung zuführen, die die Drüsen brauchen, um ihre Sekretionen herzustellen.

Die Säurevergifteten haben ihre Nahrung nicht richtig ausgewählt, nicht wissenschaftlich zubereitet oder nicht wissenschaftlich zusammengestellt. Sie enthalten sich nun aller Obstfrüchte und leben im Wesentlichen von rohen oder im eigenen Saft mit etwas Öl gedünsteten oder gebackenen Gemüsen, Kartoffelbrei, Reis, Agar-Agar, Carrageenmoos, Haferflocken, Pilzen, Melonen, Ananas, Pampelmusen, Zitronen, weißen Trauben mit Ingwerbrot, Molke, Sauerkrautwasser, Wasser von milchsauer eingelegten Gurken. Sie meiden Kaffee und schwarzen Tee.

Stress – gestern und heute: Wie meistere ich mein Leben? (Teil 1)

Der heutige berufstätige Mensch steht unter Leistungsdruck und Leistungszwang. Früh oder spät kommt der Augenblick, in dem Müdigkeit und Nervosität den sonst gesunden und ausgeglichenen Menschen befallen. Plötzlich wird alles zu viel, was auf einen zukommt. Man hat nur noch den einen Wunsch, ausspannen zu können und alles hinter sich zu lassen. Diese Situation nennen wir kurz: Stress. Der Name Stress stammt aus dem Englischen und bedeutet ursprünglich Anspannung, Verzerrung, Verbiegung auf dem Gebiet der Materialprüfung. In der Biologie wurde diese Bezeichnung 1950 durch den ungarisch-kanadischen Mediziner Hans Selye eingeführt. Er meint damit etwas sehr Verwandtes: nämlich Belastungen, Anstrengungen und Ärgernisse, denen Lebewesen – auch Tiere – durch Lärm, Hetze, Schmerz, Angst und vieles andere ausgesetzt sind.

Der Stress mit allen seinen Erscheinungen ist bei weiteren medizinischen Forschungen als natürlicher Verteidigungsmechanismus der höheren Lebewesen dieser Erde anzusehen. Diesen Verteidigungsmechanismus hat es immer gegeben, auch schon vor vielen tausend Jahren. Der Stresszustand ist also eine positive, körperliche Leistung.

Stress – gestern und heute: Wie meistere ich mein Leben? (Teil 2)

Hat nun auch die Ernährung einen Einfluss auf die heutige Stresssituation? Wir müssen es bejahen. Wir haben gehört, dass der Blutfett- und der Blutzuckerspiegel bei Stress über unser vegetatives Nervensystem und unsere Drüsen ansteigen. Wenn man sich gleichzeitig fettreich ernährt – es geht um Fette mit Cholesteringehalt, also Schlachtfette, Eier, viel Butter – und wenn man denaturierte Zuckerprodukte zu sich nimmt – Süßigkeiten aus weißem Zucker, Weißmehlprodukte aller Art – dann kann man schon wesentlich zu einer Beschleunigung der Arteriosklerose sowie allgemeiner Fettsucht beitragen. Die Zuckerkrankheit mit ihren vielen Nebenwirkungen – besonders auf die Gefäße – ist weltweit immer noch im Ansteigen. Es braucht nur noch Eiweiß vom toten Tier hinzugenommen zu werden, um bald in eine der vielen Übersäuerungs-Stoffwechselkrankheiten hineinzurutschen. In den erwähnten sogenannten „Lebensmitteln" finden wir kein Leben – es fehlen hier die so notwendigen Vitamine, Spurenelemente und Mineralien in lebendiger Einheit mit bekömmlicher Frischkost, die wir zur Gesunderhaltung unseres Organismus brauchen.

Stress – gestern und heute: Wie meistere ich mein Leben? (Teil 3)

Wie ein roter Faden zieht sich durch die Physiologie der Stressreaktionen die Forderung des notwendigen Stressabbaus durch ausreichende Bewegung, verbunden mit richtiger Atmung, Entspannung und gesunder Ernährung. Unser Staat – der sich „Sozialstaat“ nennt – tut für eine echte Gesundung eigentlich noch viel zu wenig, obwohl Kurheime und Rehabilitationszentren überfüllt sind. Es wird viel zu spät damit angefangen. Eben erst dann, wenn der Mensch an Körper, Seele und Geist verbraucht und geschädigt ist. Wir können und wollen dem Staate unser Heil nicht überlassen. Als denkende Menschen wollen wir die Verantwortung für uns selbst übernehmen. Wir wollen die Naturgesetze wieder erkennen lernen und uns diesen anpassen, dann ist uns der Erfolg sicher. Wir verlassen uns deshalb auf niemanden, sondern nur auf uns selbst. „Hilf dir selbst, so hilft dir Gott.“ Dieses Sprichwort gilt auch für unsere Gesundheit.

Was können wir nun für uns tun? Für den heutigen Stadtmenschen ist ein vernünftiger sogenannter Anti-Stress-Urlaub wichtig geworden. Schon allein wegen der zunehmenden Luftverschmutzung, der jede Großstadt unterliegt, ist es gut, wenn man das Häusermeer für einige Wochen verlässt. Hier spielt der Faktor Luftelektrizität bei unserem Hormonhaushalt eine Rolle. Staub und Aerosole – Aerosole sind feste und flüssige Schwebestoffe mit einer Größe von etwa 1 my bis 1 mmy – einer normalen Großstadt genügen, um einen Mangel an Luft-Ionen hervorzurufen. An den Staubteilchen und Aerosolen sammeln sich praktisch alle Ionen, mit denen unser Blut über die Atmung nun nicht mehr angereichert werden kann. In geschlossenen Räumen genügt schon der Rauch weniger Zigaretten, um die normale lonen-Aktivität aus der Luft zu beseitigen.

11 Tipps für eine gute Stressbewältigung und das eigene Lebensglück

1. Atmen Sie länger aus

Zählen Sie während einer Ausatmung, so lange Sie können. Vielleicht schaffen Sie zuerst nur 10, dann 20, 30, 40 oder sogar noch mehr Sekunden. Oder sprechen Sie den folgenden Spruch auf eine Ausatmung:

Alles ist im Keim enthalten,
alles Wachstum ein Entfalten,
leises Auseinanderrücken,
dass sich einzeln könne schmücken,
was zusammen war geschoben.
Wie am Stängel stets nach oben
Blüt‘ um Blüte rücket weiter,
sieh' es an, und lern' es heiter
zu entwickeln, zu entfalten,
was im Herzen ist enthalten.

FRIEDRICH RÜCKERT

Liebes Immunsystem – ich mach' dich stark (Teil 1)

Sind Sie auch am liebsten gesund? Keine Erkältung, keine Grippe, keine Kopf- oder sonstigen Schmerzen, keine Probleme mit der Verdauung, der Haut und den Nerven! Selbst dann, wenn um Sie herum die Mitmenschen schniefen, husten, niesen oder sonst wie leiden! Und sogar von den Sorgen, dem Missmut und der Negativität wollen wir uns nicht anstecken lassen. Das wäre doch schön, oder? Beim Begriff „Immunsystem“ denken die meisten Menschen daran, dass man sich gegen etwas wehrt, gegen etwas kämpft und sich verteidigen muss. Also ein Kampf gegen Eindringlinge, gegen Fremdorganismen und Fremdstoffe, die (von außen?) in unseren Körper eindringen. So nehmen wir eine Habachtstellung ein oder gehen auf Abstand, wenn jemand niest oder hustet und dadurch seine Bakterien oder Viren verteilt.

Das ist aber nur ein Teil des Immunsystems, ein biologischer Abwehrmechanismus gegen „Eindringlinge“ von außen. Ein anderer Teil und neue Möglichkeiten zur Stärkung des Immunsystems ergeben sich, wenn wir den ursprünglichen Sinn von „immun“ mit einbeziehen. Das lateinische Wort „immunis“ bedeutet unberührt, rein, frei. Ein Zustand also, der frei von Fremdstoffen und Fremdorganismen ist, sozusagen ursprünglich, unbelastet und natürlich.

Liebes Immunsystem – ich mach' dich stark (Teil 2)

Immun, d. h. stark gegen Krankheitserreger zu sein, ist vom griechischen „immunis“ abgeleitet und bedeutet „rein, unberührt“. Ein gutes Immunsystem hat also der Mensch, der innen „rein“ ist. Dort, wo sich Stoffwechselschlacken, Kotreste, anorganische und organische Abfallstoffe etc. ansammeln, werden wir anfällig für sogenannte Krankheitserreger. Äußere Hygiene (griech. „hygieine“ = der Gesundheit dienend) durch Reinigung der Luft, des Wassers und der Wohnung, kein Verzehr von verdorbenen Nahrungsmitteln und eine psychisch stabilisierende Umgebung (mit Arbeit, gesichertem Einkommen, ohne Bedrohungen, ohne Krieg etc.) haben schon immer zu einer Abnahme von Krankheiten (z. B. Masern) und Epidemien (auch ohne Impfungen!) geführt. Für ein gutes Immunsystem sollten wir also auf reine Luft, aufbauende Nahrung, reine Haut und vor allem einen reinen Darm achten!

Liebes Immunsystem – ich mach' dich stark (Teil 3)

Schlaf' Dich gesund!

„Wer schläft, sündigt nicht!“ Wer sich dieses alte Sprichwort wohl ausgedacht hat? Die Kirchen, für die der „Begriff der Sünde“ viele Jahrhunderte lang dominiert hat, oder der gesunde Menschenverstand, der genau weiß, dass man nicht rund um die Uhr tätig sein kann, und dass bei Übermüdung häufig Fehler passieren und die Leistungsfähigkeit sinkt?

Während wir schlafen, ist das körpereigene Immunsystem alles andere als faul: Es räumt den Müll auf! Sobald unser Insulinspiegel im Blut sinkt, kann der Körper damit beginnen, defekte oder tote Zellen selbst zu zerstören und in ihre Grundbestandteile zu zerlegen. Alles, was davon nicht mehr genutzt werden kann, wird ausgeschieden. Medizinisch wird dies Autophagie genannt. Es beschreibt den wundervollen Prozess, dass der Körper die Intelligenz besitzt, sich selbst zu reparieren; eine Fähigkeit, die von Menschen gebaute Maschinen, trotz aller technischen Intelligenz, bis heute nicht besitzen.

Gehirnentwicklung

In dieser Lektion wenden wir unsere Aufmerksamkeit dem Nervensystem zu, das deshalb von großer Bedeutung ist, weil es die elektrischen Ströme im Körper zu befördern und zu verteilen hat. Der Elektrismus und das von ihm benutzte Nervensystem und das Rückenmark sind für die Entwicklung unserer Gehirnfähigkeiten außerordentlich wichtig. Nur bei den wenigsten Menschen ist das Nervensystem vollständig tätig, bei den allermeisten aber nur zu einem ganz geringen Teil.

Das Gehirn ist die Krönung und Zusammenfassung des Nervensystems, das seine Höchstleistung durch das Gehirn vollbringt. Es ist die Vorratskammer aller Eindrücke, Schwingungen, Bewegungen und Wirkungen im Gebiet der Schöpfung und Entwicklung des Weltalls. Wären aber unsere Gehirnzellen entwickelt, dann sähen wir dieses Leben wie ein offenes Buch vor uns.

Solange freilich der Mensch sein Gehirn nicht weckt, sondern im Schlummerzustand lässt, kann er die Glückseligkeit des ewigen Lebens nicht fühlen, sondern sieht im Leben noch nichts Besonderes, beschränkt seinen Gedankenlauf auf das irdische Dasein und existiert nur.

Gut schlafen – besser leben

Für die Gesundheit unseres vegetativen Nervensystems ist die Fähigkeit des Körpers, immer wieder ein Gleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus herzustellen, von zentraler Bedeutung. Ist das Gleichgewicht gestört, kommt es zu Störungen des Nervensystems – von der Überreizung bis zur Lähmung. Im Schlaf besteht für den Körper die Möglichkeit, einen Ausgleich zwischen Elektrismus und Magnetismus, zwischen Sympathikus und Parasympathikus, zwischen Yin und Yang, zwischen ergotrop und trophotrop, zwischen Extro- und Introvertiertheit, also zwischen der Energieabgabe und dem Energieaufbau wiederherzustellen.

Ob das Nervensystem aus dem Gleichgewicht geraten ist, lässt sich z. B. deutlich bei großer Müdigkeit, bei Kurzatmigkeit und bei mangelndem Nerventonus erkennen. Oft können wir dann trotz großer Müdigkeit nicht einschlafen, da wir auch für Erholungsvorgänge eine Energiereserve benötigen. Dann ist es notwendig, dass wir die Nervensubstanz durch Ruhe, vertiefte Atmung und vollwertige Ernährung wieder aufbauen.

Rheumatismus

Die Ursache dieser heimtückischen und hartnäckigen Krankheit in allen ihren unterschiedlichen Ausprägungen beruht immer auf einer Versäuerung des Körpers. Will man also diese Krankheit loswerden, muss man unbedingt wissenschaftlich, systematisch und mit aller Energie zu Werke gehen. Ohne etwas Ausdauer wird man es nicht schaffen, die Versäuerung vollständig aus dem Körper hinauszuwerfen. Hält man sich aber an gewisse Regeln einer Entgiftungs- und Entspannungskur, so kann man mit mathematischer Sicherheit damit rechnen, dass man nicht nur seine Schmerzen, sondern auch alles Hemmende in der Blutzirkulation, im Nerven- und Drüsensystem für immer entfernen wird. Zu diesem Zweck muss der Körper von allen Seiten in Arbeit genommen werden, er muss durchgearbeitet und trainiert werden, wie es ein Sportler tut, aber auf einer höheren Ebene. Wichtigstes Hilfsmittel ist der bewusste Atem, der als das Lebenselixier den ganzen Menschen durchdringt. Insbesondere die Übungen zur Verlängerung der Ausatmung (Sprüchesprechen, Singen, Summen und Pfeifen) reinigen das Blut von Säuren.

Schmerz – lass' nach!

Es gibt wohl keinen mehr gehassten Freund als den Schmerz.

Der Schmerz hilft uns, Situationen zu erkennen, die für uns bedrohlich oder gefährlich sind. Wir versuchen durch den Schmerz, diese Situationen in Zukunft zu vermeiden. Schmerzen sind also wichtige Lernerfahrungen, die uns helfen, uns zukünftig anders zu verhalten. Schon zu Beginn unseres Lebens, wenn wir unsere ersten Schritte machen und immer wieder hinfallen, uns stoßen und wehtun, wünschen wir uns nichts sehnlicher, als endlich laufen zu können ohne zu fallen. Erst später kommt dann die Ein- und Voraussicht dazu, die uns, aus Wissen um den Schmerz, davor warnt, mit den Fingern auf die heiße Herdplatte zu fassen.

Schmerz frisst Lebenskraft!

Den Schmerz zu vermeiden, ist eines unserer größten Ziele im Leben. Wer schon einmal Schmerzen hatte, weiß, wie viel Energie, Kraft und Lebensfreude der Schmerz förmlich auffrisst. Der Tag kann noch so schön und sonnig sein, die Vögel noch so freudig zwitschern, das Bankkonto noch so gut gefüllt sein, unter Schmerzen verlieren diese objektiv schönen Dinge subjektiv ihren Wert. Schmerzerfüllt können wir an den Schönheiten und dem Genuss des Lebens nicht oder nur eingeschränkt teilhaben. Daher braucht der Mensch die Vorsicht und Umsicht, um nicht in Situationen zu geraten, die das Leben zur „Hölle“ machen.

Gesund und fröhlich 100 Jahre alt!

Gesund und fröhlich (mindestens) 100 Jahre alt werden – wer möchte das nicht, gesund und fröhlich alt werden? Den Lebensabend genießen, endlich Zeit haben, all’ die Dinge zu tun, die man während des Arbeitslebens nicht tun konnte, um dann in Frieden mit sich und der Welt – ohne Krankheit und ohne anderen Menschen zur Last zu fallen – friedlich zu entschlafen. So schön kann man sich das Alter und das Altern ausmalen und vorstellen. Tatsächlich, die Menschen werden immer älter und viele entfalten sich in den letzten Lebensjahrzehnten erst richtig. Gehen ihren Hobbys nach, bereisen die Welt, haben Zeit für Spaziergänge und Gartenarbeit, zum Lesen und unterstützen die erwachsenen Kinder und Enkelkinder im Alltag.

So sollte es sein, so erleben das viele ältere Menschen und so wünschen wir uns das alle! Doch leider erwartet viele Menschen eine andere Realität in der zweiten Lebenshälfte. Kaum hat man das Berufsleben abgeschlossen und endlich mehr Zeit, merkt man, dass es am Geld fehlt, um die „großen“ Wünsche zu erfüllen. Bescheidenheit und Sparsamkeit in der Lebensführung sind aber kein Grund, unglücklich zu sein.

Besser sehen und hören! (Teil 1)

Es sind unsere Sinne, mit denen wir die Welt um uns wahrnehmen und Anteil an ihr haben. Während wir im Mutterleib bereits Töne wahrnehmen und auf sie reagieren können, müssen sich die anderen Sinne wie das Sehen, Riechen, Tasten und Schmecken nach der Geburt entwickeln können. Umso vielfältiger die Sinneserfahrungen des Kindes sind, umso besser entwickeln sich die Wahrnehmungsorgane und die Fähigkeit, sich in der Umwelt erfolgreich zurechtzufinden. Dies gilt auch für die feineren Sinne der Intuition und des Gefühls. Fehlen dem Menschen die Möglichkeiten, positive Sinneserfahrungen zu machen, kommt es zu einer inneren Verarmung, zu einem Mangel, der sich auch auf unser Wesen und den Charakter auswirkt.

Mit der weiteren Entwicklung der fünf feineren Sinne des Hellsehens, des Hellhörens bzw. der geistigen Unterscheidungsgabe, der Realisationsfähigkeit, der Fernwirkung und der Gedankenübertragung erschließen wir uns jenseits der objektiven Wahrnehmungen die geistige Welt.

Besser sehen und hören! (Teil 2)

Seh- und Hörstörungen sind lokale Symptome mit vielfältigen Ursachen. Ganzheitlich betrachtet spielen die Körperhaltung, der Zustand der Wirbelsäule, besonders der Halswirbelsäule (HWS) und die damit zusammenhängende Versorgung des Gehirns eine zentrale Rolle. Verspannungen und Ablagerungen in Schultern und Nacken erzeugen Spannungen im Gehirn und verhindern dort eine gute Durchblutung. Durch den Sauerstoffmangel entstehen Giftstoffe (z. B. Stickstoffmonoxid), die zum Absterben von Nervenzellen (z. B. des Sehnervs) führen. Durch mangelnden Abtransport von Stoffwechselschlacken kommt es zu Trübungen im Auge (z. B. Grauer Star).

Zur Verbesserung der Durchblutung und Lockerung können Atem- und Klopfübungen hilfreich sein. Während im ersten Teil dieser Reihe hauptsächlich die vielfältigen Ursachen beschrieben wurden, geht es hier vor allem um die Praxis. Aus ganzheitlicher Sicht macht es wenig Sinn, die Augen und Ohren getrennt vom restlichen Körper oder psychisch-emotionalen Faktoren zu betrachten. Daher geht es nun weiter mit einfachen, aber umso wirkungsvolleren Übungen für die Muskulatur, das Drüsensystem und die Wirbelsäule.

Besser sehen und hören! (Teil 3)

Der Zustand der Halswirbelsäule ist natürlich unter anderem vom Zustand der gesamten Wirbelsäule abhängig. Übungen, bei denen die Wirbelsäule gedehnt und gedreht wird, kräftigen diese und machen sie elastischer. Dadurch können auch die inneren Organe, deren Nerven rechts und links der Wirbelsäule austreten, besser versorgt werden. Die Mazdaznan-Liebesquelle-Übung (siehe Buch „Drüsenkunde“ und Broschüre „Das Drüsensystem“) dient der Kräftigung und Dehnung der Wirbelsäule und stimuliert den Blutumlauf, das Drüsensystem und die inneren Organe.

Massage der Halswirbelsäule

Wir alle sammeln im Laufe der Zeit in den verschiedensten Teilen unseres Körpers, insbesondere in den Gelenken, Fremdstoffe an. Das erkennen wir daran, dass uns unsere Beweglichkeit und Elastizität verloren gehen. Überall, wo wir Schmerzen verspüren oder unbeweglich geworden sind, reiben wir etwas von der Mazdaznan-Mentholcreme ein. Sie ist sehr sparsam im Gebrauch, denn das Geheimnis der Wirkung liegt darin, dass wir die Creme so lange in die betreffenden
Körperteile einmassieren müssen, bis sie vollkommen in die Haut eingedrungen ist und so durch alle Hautschichten hindurch wirksam wird. Je mehr die Creme in die Haut eindringt, umso größer ist ihre Wirkung. Wenn wir diese Behandlung regelmäßig jeden Abend eine Woche lang fortsetzen – man braucht jedes Mal nur einige Minuten – ist man auf dem besten Weg, seine Gelenkigkeit wiederherzustellen.

Besser sehen und hören! (Teil 4)

Der Zustand der Halswirbelsäule ist natürlich unter anderem vom Zustand der gesamten Wirbelsäule abhängig. Übungen, bei denen die Wirbelsäule gedehnt und gedreht wird, kräftigen diese und machen sie elastischer. Dadurch können auch die inneren Organe, deren Nerven rechts und links der Wirbelsäule austreten, besser versorgt werden. Die Mazdaznan-Liebesquelle-Übung (wie im Buch „Drüsenkunde“ und in der Broschüre „Das Drüsensystem“ beschrieben) dient der Kräftigung und Dehnung der Wirbelsäule und stimuliert den Blutumlauf, das Drüsensystem und die inneren Organe.

Eine bessere Durchblutung der Halswirbelsäule durch deren Massage beseitigt Ablagerungen und löst Verspannungen. Der Einsatz der Mazdaznan-Mentholcreme unterstützt und beschleunigt die Entspannung und stimuliert die Nerven. Durch Ohrenübungen kann das Gehör und der Gleichgewichtssinn verbessert werden. Gutes Hören beginnt bei den Füßen, da dort Nervenfasern enden, die Verbindung zu allen Organen und dem Kopf haben. Fußbäder und Massagen der Füße sorgen für eine bessere Durchblutung und Stimulierung der Nerven, insbesondere der Hörnerven. Es gibt viele einfache Maßnahmen, die jeder selbst anwenden kann und die bei Schwerhörigkeit, Gleichgewichtsstörungen und Durchblutungsstörungen wie Tinnitus und Hörsturz schon vielen Menschen geholfen haben.

Besser sehen und hören! (Teil 5)

 

Der Zustand der Halswirbelsäule ist natürlich auch vom Zustand der gesamten Wirbelsäule abhängig. Übungen, bei denen
die Wirbelsäule gedehnt und gedreht wird, kräftigen diese und machen sie elastischer. Dadurch können auch die inneren Organe, deren Nerven rechts und links der Wirbelsäule austreten, besser versorgt werden. Die Mazdaznan-Liebesquelle-Übung (wie im Buch „Drüsenkunde“ und in der Broschüre „Das Drüsensystem“ beschrieben) dient der Kräftigung und Dehnung der Wirbelsäule und stimuliert den Blutumlauf, das Drüsensystem und die inneren Organe.

Eine bessere Durchblutung der Halswirbelsäule durch deren Massage beseitigt Ablagerungen und löst Verspannungen. Der Einsatz der Mazdaznan-Mentholcreme unterstützt und beschleunigt die Entspannung und stimuliert die Nerven. Durch Ohrenübungen können das Gehör und der Gleichgewichtssinn verbessert werden. Gutes Hören beginnt bei den Füßen, da dort Nervenfasern enden, die Verbindung zu allen Organen und dem Kopf haben. Fußbäder und Massagen der Füße sorgen für eine bessere Durchblutung und Stimulierung der Nerven, insbesondere der Hörnerven. Es gibt viele einfache Maßnahmen, die jeder selbst anwenden kann und die bei Schwerhörigkeit, Gleichgewichtsstörungen und Durchblutungsstörungen wie Tinnitus und Hörsturz schon vielen Menschen geholfen haben.

Natron – natürlich oder chemisch?

Schon seit Jahrtausenden verwenden die Menschen Natron zur Körperpflege, zur Hygiene und zur Neutralisation von Säuren. Natron kommt in natürlicher Form in großen Mengen in den sogenannten Natronseen von Ägypten (Wadi Natrun) und in Nord- und Südamerika vor. Aber auch in Kenia, Asien und auch in Europa, z. B. im tschechischen Karlsbad, gibt es Naturnatronvorkommen. Dabei liegt das Natron meist in einer gebundenen Form als Erz namens „Trona“ vor.

Um reines, natürliches Natron zu erhalten, wird das Natron aus dem Erz durch Wasser und Kohlendioxid heraus gelöst.

(Na2CO3 + CO2 + H2O => 2 NaHCO3)

Im Gegensatz dazu wird das weit verbreitete (deutsche) Natron im sogenannten Solvay-Verfahren aus Kochsalz mit Hilfe von Wasser, Kohlendioxid und Ammoniak gewonnen. Nachteilig ist, dass neben dem Natron auch noch Ammoniumchlorid entsteht, das eventuell noch als Spuren im Natron enthalten sein kann.

(NaCL + NH3 + CO2 + H2O => NaHCO3 + NH4Cl)

Frühjahrsfit

In der Natur bereiten sich große Änderungen vor, weil sich die Erde auf den Frühling einstellt, der ihre im Winter aufgespeicherten Kräfte zu voller Lenzenspracht entfalten soll. Sie geht jetzt durch eine Reinigungszeit, die sich in Unwettern und Stürmen äußert, die im Frühjahr einen ganz besonderen Charakter haben.

Wenn der Mensch klug und weise ist, durchlebt er diese Zeit in innigem Einklang mit der Natur und der Erde. Dann wird er sich bewusst, dass das Frühjahr eine Vorbereitungszeit ist, die mit Aschermittwoch beginnt, 40 Tage dauert und mit der Osterwoche ihren Abschluss findet.

Unsere Haut

Unsere Haut hat vielfältige und wichtige Funktionen. Sie ist mit 2 m² Oberfläche eines unserer größten Organe; nur die Oberfläche des Darmes (400-500 m²) und die der Lungenbläschen (70-200 m²) ist größer. Wir treten durch unsere Haut mit der Außenwelt in Kontakt, sie befähigt uns, in der Umwelt zu leben und uns gleichzeitig vor schädlichen Einflüssen zu schützen.

Die Haut ist mit vielen Millionen von Nervenzellen ein wichtiges Wahrnehmungsorgan, reguliert unseren Wärme- und Wasserhaushalt durch das Öffnen und Schließen der Hautporen und die Abgabe von Wasser in Form von Schweiß.